EDGE – Blöcke so weit das Auge reicht!

Ich liebe Indiegames. Dies ist der alleinige Grund, warum ich das eigentlich DRM-Interessen-dienende Steam nutze. So kann ich solche Spiele direkt unterstützen. Jedenfalls hatte ich bei den letzten Sales mal  wieder zugeschlagen und mir ein ganzes Paket geholt, in dem unter anderem EDGE enthalten war. Angefangen als Handygame, hat dieses spannende Puzzlespiel seinen Weg auf den Computer gefunden und konnte mich sofort begeistern.

Einmal mehr ist das Prinzip unglaublich simpel: Man steuert einen Block durch eine isometrische Welt voll mit Konstruktionen anderer Blöcke und versucht das Zielfeld zu erreichen. Alles, was man direkt tun kann, ist sich in die vier Richtungen zu bewegen und Wände hochzuklettern, die nicht höher als ein Block sind. Immer möglich (also auch bei zu hohen Wänden) ist ein Trick namens „Edge Time“: Dabei wird der Block mit der Kante an einer Wand balanciert. Solange man mit Richtungsänderungen korrekt ausgleicht, gibt es dafür kein Limit. Allerdings funktioniert beides, Klettern und Balancieren, nur wenn oben und hinten Platz ist – eine der vielen Physikregeln, die man sich bei EDGE merken muss. Hinzu kommen eine ganze Reihe weiterer Faktoren sowie Schalter, sich bewegende Plattformen, die Verwandlung in einen Mini-Block der frei Wände hochklettern kann, fallende Böden und vieles mehr. Das Spiel denkt sich immer wieder neue Kombinationen dieser Elemente aus, um es möglichst kompliziert zu machen, das Ziel zu erreichen. Zwar besitzen die Levels allesamt grosszügig verteilte Checkpoints, aber das macht die schwereren Stellen kein bisschen leichter. Des Weiteren ermuntert EDGE selbst nach dem Durchspielen aller Levels (und davon gibt es eine ganze Menge) zum Weitermachen, indem es für einen 100% voraussetzt, dass man zusätzlich noch alle versteckten Prismen findet. Diese Sammelitems machen es gleich nochmal etwas schwerer, weil man teilweise Umwege in Kauf nehmen muss und sie erst als gesammelt zählen, wenn man es zum nächsten Checkpoint geschafft hat. Sollte diese Herausforderung nicht genug sein, so kann man versuchen, seine Bestzeit für die einzelnen Levels zu schlagen (Edge Time wird dabei abgezogen), wobei der S-Rang nur verliehen wird, wenn man gleichzeitig auch alle Prismen sammelt. Danach bleiben immer noch die Achievements (Sachen wie „alle Levels ohne Prismen schaffen“).

Fazit

Ein weiteres „simpel aber genial“ -Indiegame, das man gespielt haben sollte – vorausgesetzt man mag diese Art von Games! Es gibt mehr als genug Content und Challenges, um eine Weile beschäftigt zu bleiben. Ausserdem schreit es geradezu danach, gespeedrunt zu werden. Ein ingame-Timer und zwei Levels mit „Speedrun“ im Namen sprechen eine deutliche Sprache.

9 von 10 nun ja… Blöcken.

by Andypanther

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s