Battlefield 4: Analyse der Carbines

Wie versprochen, werden nach den Primärwaffen nun auch die für alle Klassen verfügbaren Gewehre analysiert. Den Anfang machen hierbei die Carbines, welche in BF4 eine offensichtliche Änderung gegenüber dem Vorgänger erfahren haben: Sie waren zuvor exklusiv dem Engineer vorbehalten, während sie nun auch den anderen Klassen Assault, Recon sowie Support zur Verfügung stehen. Wer also als Support mal leichter unterwegs sein will oder als Recon auch auf engen Maps spielen möchte, wird die Lösung des Problems sicher in dieser Waffenklasse suchen. Da die PDWs des Engineers auch nur selten nützlich sind, wird auch dieser wohl in Battlefield 4 weiterhin auf die Carbines zurückgreifen.
Dann wollen wir mal herausfinden, welcher der beste Karabiner ist…

Vorweg sei gesagt, dass hier die aktuellsten Waffenstats verwendet werden, welche aus den Gamefiles selbst ausgelesen wurden. Hier wurde also nicht ausprobiert, das ist reine Mathematik. Wie immer gilt der Dank fürs Auslesen der Rohdaten den Jungs bei Symthic. Das Interpretieren und Gegenüberstellen werde ich euch nun wie gewohnt abnehmen. Dieser Artikel ist auf dem Stand des Patches vom 30. September 2014. Hier nun also die potentesten Kandidaten:

ACE 52 CQB

Ich will euch ja ungerne die Spannung vermiesen, aber diese Waffe ist die beste ihrer Klasse. So einfach kann man dies (zum Glück) nur selten behaupten. Wie komme ich nun zu diesem Schluss?
Erstens ist sie die stärkste Waffe ihrer Klasse: Sie schneidet in puncto Schaden/Kugel am besten ab. Betrachtet man den Schaden/Zeit wert, belegt sie hinter der MTAR-21 den zweiten Platz – was innerhalb dieser Klasse noch sehr gut ist. Im normalen Modus werden seit dem Patch auf kürzere Distanz vier, auf weitere Distanz sechs Treffer (ohne Multiplikator) – bei gleichzeitig mittelmässiger Feuerrate – benötig, um den Gegner zu Fall zu bringen. Ein weiterer Vorteil wäre der ausgeglichene seitliche Rückstoss. Was will man mehr? Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass man sich die Dominanz mit den folgenden, kleinen Nachteilen erkauft: Die Kugeln der ACE 52 CQB fliegen recht langsam, was auf grosse Weiten etwas Geschick erfordert. Weiter ist ihr Magazin mit 26 Schüssen kleiner als jenes der Konkurrenz und – wie könnte es anders sein – der Rückstoss ist höher. Wer etwas Können beweist, wird die Nachteile gut verkraften. Die Vorteile hingegen sprechen in jeder Situation für sich.

AK 5C

Wie immer möchte ich euch jedoch auch Alternativen zeigen. Die AK 5C ist wohl ein weit „normaleres“ Gewehr, verglichen mit der ACE 52 CQB. Was ich damit meine: Schiesst schneller, hat weniger Rückstoss, macht weniger Schaden und gleicht viel stärker dem Rest. Ihr Schaden/Kugel entspricht dem Standard ihrer Klasse. Auf kürzeste Distanz werden (erneut ohne Multiplikatoren) vier Treffer benötigt, auf weitere Distanz schliesslich sieben. Der einzige Vorteil, den die AK gegenbüer der ACE hat, wäre der geringere Rückstoss und die leicht höhere Feuerrate. Die AK 5C ist wirklich gut kontrollierbar und liefert anständige Ergebnisse. Ich würde sie für Anfänger empfehlen, bevor diese schliesslich zur ACE wechseln.

Wie immer wünsche ich euch nun viel Spass beim Ausprobieren und freue ich über Feedback, Fragen sowie Anregungen in den Kommentaren oder via Twitter/Facebook etc.
Denn eine Frage hätte ich an euch: Sind die Analysen noch verständlich genug? Oder dürften sie sogar noch komplexer sein? Ich versuche ein anständiges Mittelmass aus Gründen für meine Entscheidungen sowie Zahlengewirr zu finden, was nicht immer leicht ist.

Auch interessant:

  1. Analyse der klassenspezifischen Waffen
  2. Analyse der Pistolen
  3. Analyse der DMRs

by @JoeyTheHobbes

2 Antworten zu “Battlefield 4: Analyse der Carbines

  1. Wirklich interessant… allerdings würde ich die Feuerrate der ACE 52 CQB nicht als „mittelmässig“ erachten, denn mit 650 rpm ist sie doch eher am unteren Ende anzusiedeln. Alle anderen Karabiener haben eine Feuerrate von 650 oder höher…

    • Danke für den Hinweis! Über alle Klassen hinaus sind 650 eher mittelmässig. Innerhalb der Carbines sind 650rpm tatsächlich wenig. Zum Glück stört das kaum, da der Schaden/Zeit -Wert (klassenintern) noch immer am höchsten ist.

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