„Weg mit Killergames?“ Podiumsdiskussion an der LUGA

Der Kanton Luzern fordert vom Bund beinahe einstimmig (!), sogenannte „Killergames“ zu verbieten. Passend dazu fand kürzlich an einem Podium an der LUGA eine Diskussion zum Thema „Verbot von Killerspielen“ statt. Dabei diskutierten eifrig Politiker sowie Publikum – darunter auch Mitglieder der Vereinigung GameRights.

Hier der Zusammenschnitt der Diskussion via Radio 3FACH:

Oder gleich komplett: Die ungeschnittene Fassung zum Download

Ist doch immer wieder interessant, wie sich Politiker teilweise dabei erwischen lassen, von der Materie keinerlei Ahnung zu haben!

by Joey the Hobbes

4 Antworten zu “„Weg mit Killergames?“ Podiumsdiskussion an der LUGA

  1. Boah, wieviele Jahre wird jetzt das schon diskutiert? Und wir sind immer noch nicht weiter -_- Immer noch die gleiche Leier, die gleichen Fragen, die gleichen peinlichen Antworten…auf BEIDEN Seiten. Beide Seiten sind nicht bereit, ehrlich zu sein, gewisse Dinge einzugestehen. Die eine Seite verteufelt es per se (auch wenn sie es teils hinter schwammigen Aussagen verstecken), und die andere Seite ist nicht bereit, die Materie auch mal kritisch zu betrachten (und versteckt sich hinter schwammigen Aussagen). Und warum? Weil beide Seiten Angst haben, wenn sie den kleinsten Schritt auf das Gegenüber zugehen, dass sie gleich den ganzen „Streit“ verlieren. Ein aussichtsloser Grabenkampf bei dem beide Fronten auf Überzeugungen beharren, die durch dieses fusselige Gequassel längst schon zu leeren Gebilden wurden…

    • Das ist sicher ein Problem. Nichts eingestehen zu können (aus den genannten Gründen), wird nie zu einer Kompromisslösung führen. Fraglich ist, ob ein Kompromiss die Lösung sein muss. Wobei „nichts“ etwas wenig ist. Nicht umsonst setzt sich die Vereinigung GameRights ja für verbesserten Jugendschutz ein. Wenigstens kommt dieser „Graben“ aktuell dien Spielern gewissermassen zugute… Solange die Spielegegner nicht erfolgreicher werden, bleibt unser Hobby bestehen. Gleichzeitig bliebe aber leider auch der der Jugendschutz so dürftig, wie er aktuell ist.

      • freaksonsofaorg

        Ich denke, oder hoffe, dass der Kompromiss nur solange eine Lösung oder ein Ansatz sein wird, wie die Generationenablösung dauern wird. Irgendwo ist es für mich doch ein Hoffnungsschimmer, dass es (jedenfalls in der Politik) mehrheitlich ein Generationenstreit ist. Wir haben bereits ein ganz anderes Verständnis und eine höheres Bewusstsein der Problematik. Insbesondere weil wir zu einem grossen Teil damit gross geworden sind, ohne dass unsere Eltern Kenntnis oder Ahnung davon hatten. In unserer Generation wird das anders sein.

    • oneoftheorganisaters

      Liebe/r Katsumi

      Ich denke du hast nicht ganz verstanden, worum es bei diesem Anlass ging. Ich selbst habe diesen Anlass hautnah miterlebt, da ich bei der Organisation tätig war. Es ging nicht darum zu sagen, ob die Killergames verboten werden sollen – was der Verfasser dieses Beitrages wohl auch missverstanden hat – es ging darum, ob ein Verbot überhaupt SINNVOLL ist, nicht ob Killergames gut oder böse seien. Etwas sagt mir, dass du dich bereits mit diesem Thema befasst hast. Doch verfasst du hier einen negativen und abschätzigen Kommentar. Warst du überhaupt an der Podiumsdiskussion dabei? Ich denke nicht. Daraus resultiert ist nämlich, dass dem Kantonsrat von seinen Vertretern an der Diskussion mitgeiteilt wird, dass es mehr Sinn mache, in Prävention und Information zu investieren, nicht in ein Verbot. Das Ziel ist also erreicht so wie es sollte. Was daraus passieren wird ist nicht klar, doch ein Fortschritt ist klar erkennbar. Dennoch danke für deine Kritik, halte sie einfach konstruktiver wenn du nicht selber mitdiskutiert hast.

      MFG

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