Battlefield 3 mal anders?

Weapon-Check

Wir alle kennen das: Jedes Spiel verliert irgendwann seinen Reiz. Du hast jeden Winkel der Welt entdeckt, jedes Item gesammelt, alle Waffen freigeschaltet und jeden Endgegner besiegt. Wie weiter? In solchen Fällen muss der Spielerfahrung neues Leben eingehaucht werden. Einfach mal was neues versuchen!
So erging es mir kürzlich auch in Battlefield 3. Folglich begann ich, einige Klassen mal komplett anders zu spielen und neue Waffenkombinationen auszuprobieren, was sich als durchaus spassig herausstellte.

Hier meine neusten Waffenempfehlungen, frei unter dem Motto „Hauptsache anders“:

Engineer

Leider wurde die SCAR-H, eine meiner Lieblingswaffen, vor längerer Zeit abgeschwächt, wodurch sie gegen Konkurrenten wie ACW-R oder die altbekannte M4A1 kaum noch eine Chance hatte – ihr Rückstoss ist einfach zu hoch und die Feuergeschwindigkeit zu lahm. Ihre einzige Stärke liegt beim relativ hohen Schaden/Kugel von 30 bis minimal 20. Folglich könnte sie auf Distanz – wo auch die Konkurrenz zum langsameren Burstfeuer gezwungen wird – gute Chancen haben. Genau diesen Effekt wollen wir mit dem Heavy Barrel noch verstärken. Dies wird jedoch den sonst schon hohen Rückstoss noch weiter verstärken, was wir mit den Bipods korrigieren. Die Bipods werden oftmals unterschätzt. Sie Reduzieren den Rückstoss (in alle drei Richtungen) drastisch und erhöhen die Genauigkeit (die Kugel landet dort, wo ich hin hinziele) enorm. Folglich resultieren viel Schaden/Kugel, Präzision auf weiteste Distanzen bei Dauerfeuer (!) und gleichzeitig beinahe nicht vorhandener Rückstoss! Das ist so spassig, wie es klingt. „Run & Gun“-er müssen jedoch drastisch umdenken! Mit diesem Setup muss viel statischer gespielt werden. Deckung suchen und gezielt Punkte attackieren/verteidigen ist Trumpf!

Assault

Innerhalb dieser Klasse lässt sich mittels der G3A3 eine sehr ähnliche Klasse erstellen. Erneut statten wir unsere Primärwaffe mit einem Heavy Barrel sowie den Bipods aus. Da sich die G3A3 in ihrem „Charakter“ kaum von der SCAR-H unterscheidet, will ich mir an dieser Stelle die Wiederholung der Erklärung sparen. Auch hier wird typisch „Support-like“ gespielt, indem wir wichtige Punkte decken und uns über Firepower sowie niedrigen Rückstoss freuen – einzig die Magazinkapazität ist etwas knapp, dafür können wir jedoch heilen sowie reanimieren. Weiter sollten wir unterwegs keine Gegner kreuzen, da wir in solchen Situationen nun neu den Kürzeren ziehen würden.

Support

Diese Spielerei lässt sich natürlich auch umgekehrt anwenden. Zuvor haben wir die Engineer- bzw. Assaultklasse in Richtung Support modifiziert, nun spielen wir dafür die Supportklasse nach dem „run & gun -Prinzip“. Dazu greifen wir auf das L86A2 zurück. Diese Primärwaffe gleicht ihn vielen Punkten den Gewehren der Assaultklasse. Mit dem Foregrip sowie dem Flash Suppressor zähmen wir unser Werkzeug, um es noch leichter kontrollierbar zu machen. Weiter profitieren wir dank der gewählten Klasse von einem leicht grösseren Magazin sowie unbegrenzter Munition. Support-Veteranen werden sich gleich viel beweglicher fühlen!

Shotty Sniper

Wir alle kennen das Problem: Shotguns machen massig Schaden, sind auf Distanz  jedoch beinahe nutzlos. Was in Call of Duty möglicherweise weniger problematisch ist (kleinere Maps), kann auf grösseren Battlefield 3 Maps frustrieren. Da die Shotgun einen Primärwaffenslot benötigt, könnten wir unser Handicap lediglich mit einer Sekundärwaffe leicht minimieren, was kaum funktioniert. Wir wollen eine Wumme, welche auf kurze Distanz wie eine Shotgun gespielt werden kann, während sie auf mittlere (bis grössere) Distanz trotzdem präzise ist – kurz: Die eierlegende Wollmilchsau! Interessanterweise ist dies keine Utopie! Slug-Munition macht’s möglich. Dieser Munitionstyp für Shotguns wird – für mich überraschend – eher selten verwendet. Wie funktioniert er? Slug-Muniton ist ein einziges, grosskalibriges Projektil, welches auf (für Shotguns) weite Distanzen noch mit einem Treffer tötet. Für diesen Munitionstyp eignet sich die SPAS-12 am besten, da sie die schnellste Feuerrate unter den Repetierflinten aufweist. Eine zusätzliche Magazinerweiterung schadet auch nicht. Auf kurze Distanz wird wie gewohnt aus der Hüfte geschossen. Das Projektil wird den Gegner mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit treffen, was zum Kill führt (Aim und entsprechend kurze Distanz vorausgesetzt). Auf weitere Distanzen, welche bislang als hoffnungslos abgestempelt wurden, wird neuerdings angezielt, wobei sich ein entsprechendes Visier natürlich bezahlt macht. Auf auf Weiten von bis ca. 90m endet ein einziger solcher Kopfschuss noch tödlich! Natürlich kann auch mehrmals geschossen werden… Solche Treffer sind überraschend leicht zu erzielen, da die Slug-Munition auf die verwendeten Distanzen noch kerzengerade fliegt. Weiter Motivierend: Auch Multikills sind mit nur einem Schuss möglich. Auf Close Quarters Maps ist diese Kombination Gold wert und kann natürlich, je nach Präferenz, mit sämtlichen Klassen verwendet werden. Antesten und Grinsen ist Pflicht!

Hoffentlich konnte ich hiermit einige Anreize und frischen Wind liefern, damit auch ihr eurer BF3 Spielerfahrung einen neuen Anstrich verpasst und euch mal wieder einloggt. Für Anregungen und Kritik (via Kommentarfunktion, Twitter oder FB) bin ich wie immer dankbar.

by Joey the Hobbes

Eine Antwort zu “Battlefield 3 mal anders?

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