Battlefield 3 Analyse: Der Aftermath Patch

Weapon-Check

Kürzlich erschien DICEs neuster DLC, der diesmal auf den Namen Aftermath hört. Wie jeder DLC  brachte auch dieser einige Neuerungen. Neu können wir auf von Erdbeben zerstörten, städtischen Maps um die Vormacht kämpfen. Weiter wurde ein neuer Spielmodus (Scavenger) sowie ein neues Gadget (Armbrust/Crossbow bzw. Xbow) eingeführt.
Was uns an dieser Stelle jedoch wirklich interessiert, sind die neuen Änderungen an den Waffenstats, auf die ich hier wie immer eingehen möchte. Leider könnten nach diesem Patch einige Spieler enttäuscht sein…

Zuerst betrachten wir uns das neu eingeführte Gadget, die Armbrust:

Als erstes sei festgehalten, dass die Armbrust als Gadget eingesetzt wird und somit keine Primär- bzw. Sekundärwaffe ersetzt sowie lautlos tötet und für jede Klasse verfügbar ist. Weiter ist die Nachladezeit extrem hoch ausgefallen, womit Fehlschüsse oder das Ausschalten mehrerer Ziele keine Option sind. Somit sollte diese Waffe nun eingesetzt werden, wenn man die Situation kontrolliert, wo liegt also die Legitimation dieser Waffe?
Die eigentlichen Stats jedoch hängen von der verwendeten Munition ab:

Normal Bolt:

  • Schaden: 100-60
  • Reichweite: 20-50
  • Geschwindigkeit: 100
  • Schwerkraft:  -9.81

Die Standardmunition gibt wenig zu reden. Sie ist schlicht geeignet, um einzelne Ziele auszuschalten – am besten auf kurze Distanz, da auf weitere Distanzen ein Kopftreffer oder zweit Treffer (viel Spass beim Nachladen..) nötig wären. Die auf den Pfeil wirkende Schwerkraft macht sich durchaus bemerkbar, was das Treffen auf weitere Distanzen erschwert.
Hier wäre der Einsatz als „Shotgun-Ersatz“ eine Überlegung wert – oder einfach als spassige Abwechslung.

Balanced Bolt:

  • Schaden: 80-50
  • Reichweite: 20-100
  • Geschwindigkeit: 150
  • Schwerkraft: -2.0

Ohne Headshots sind mit diesen Pfeilen keine „1 Shot Kills“ möglich, dafür fliegt der Pfeil schneller und sinkt gleichzeitig weniger – ähnelt also einer Gewehrkugel. Kopftreffer sowie Treffer auf weitere Distanzen sollten folglich leichter fallen. Die Verwendung als „Shotgun-Ersatz“ ist mit diesem Munitionstyp nicht möglich.

Explosive Bolt:

  • Schaden (beim Auftreffen): 200
  • Schaden (rundherum): 112
  • Geschwindigkeit: 45
  • Schwerkraft: -11.0

Diese Pfeile haben Ähnlichkeiten mit dem ungeliebten Granatwerfer der Assault-Klasse. Sie verursachen klar den grössten Schaden. Folglich bietet sich hier die Verwendung gegen Fahrzeuge (wo eigene Multiplikatoren wirken) oder gegen mehrere Gegner an. Auf Distanz wird die Verwendung jedoch schnell schwerer, da die explosiven Pfeile schneller sinken und gleichzeitig langsamer fliegen.

Scan Bolt:

  • Schaden: 10
  • Geschwindigkeit: 150
  • Schwerkraft: -9.81

Dass dieser Pfeil nicht zum Töten von Gegnern ausgelegt ist, müsste eigentlich nicht gesagt werden. Dieser Pfeil enttarnt Gegner im Umkreis des Einschlags und markiert diese auf der Karte, vergleichbar mit dem entsprechenden Gadget der Recon-Klasse. Somit nimmt der Xbow mit diesem Pfeil noch am ehesten die Verwendung als reines Gadget wahr.

Die Änderungen an den übrigen Waffen sind eher marginal ausgefallen. In meinem letzten Artikel konnte ich euch die M416 als Geheimtipp für die Assault-Klasse empfehlen. Dass es sich hierbei um einen Geheimtipp handelte, hat nun auch DICE gemerkt und die M416 durch erhöhten Rückstoss wieder abgeschwächt. Dennoch kann man sie weiterhin durchaus verwenden. Wer jedoch auf Power steht, sollte nun wieder zu einer meiner letzten Empfehlungen – der AEK-971 – zurückgreifen.
Weiter wurden einige Waffen, namentlich die AUG, L85A2, FAMAS, QBZ-95B, LSAT, Type 88 LMG durch leicht geminderten Rückstoss oder Hipspread minimal verbessert. Die Änderungen reichen jedoch nicht, um bisherige Empfehlungen vergangener Artikel vom Thron zu stossen.
Interessant ist auch, dass die MP412 Rex einen leicht reduzierten Hipspread erhalten hat, obwohl sie bereits zuvor eine klare Empfehlung im bereich der Sekundärwaffen erhalten hat.

Das war auch schon der ganze Patch. Leider blieben viele der erhofften Änderungen aus. Ein Grossteil der Waffen ist – trotz teilweise minimalen Korrekturen – den bekannten „Must Haves“ eindeutig unterlegen und somit beinahe überflüssig. Das anzustrebende Ideal, dass jede Waffe anders, unter dem Strich jedoch gleich stark ist, bleibt folglich auch weiterhin eine Utopie.
Hoffentlich konnte ich wie immer etwas Licht ins Dunkel bringen, primär die Armbrust erläutern sowie euch bei der Frage, welches die beste Waffe in BF3 ist, etwas unter die Arme greifen. Wer die Änderungen noch in Zahlen nachlesen will, dem empfehle ich diesen Forumsbeitrag.

by Joey the Hobbes

Eine Antwort zu “Battlefield 3 Analyse: Der Aftermath Patch

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