Andys Bekenntnis zum Nerdtum

Vor kurzem haben wir drüben beim Blog der Geeksisters.de einen Artikel gefunden, der Leute wie uns – also hoffnungslose Nerds und Geeks – dazu aufruft, sich zu ihrer Andersartigkeit zu bekennen. Dazu sollten drei Fragen beantwortet werden. Diese Gelegenheit wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, da wir uns gerne mit Gleichgesinnten austauschen, besonders wenn es sich dabei um die rare Spezies der Geekette handelt.😉

Ich werde diese Fragen an dieser Stelle mal für mich beantworten. Die anderen NBN-Mitglieder können gerne nachziehen.

Was macht dich zum Nerd?

Schwer zu sagen… Ist es die erdrückende Masse an Games, die sich zu Hause stapelt? Ist es die Tatsache, dass viele davon in mehreren Versionen vorhanden sind? Oder doch eher der Eindruck als wandelndes Popkultur- und Gaming-Lexikon, den ich anderen oft vermittle? (Was, es ist nicht Allgemeinbildung zu wissen, dass nur auf der australischen Yoshis Story-Cartridge ein grüner Yoshi zu sehen war?!)

Wie bist du zum Nerd geworden?

Weihnachten, ein Gameboy mit Super Mario Land unter dem Baum. Schwarzweiss-Grafik, 8 Bit – Es war um mich geschehen. Nie werde ich den Moment vergessen, wo ich zum ersten Mal mit Mario durch den Level 1-1 hüpfte, die Musik kann ich noch heute im Schalf mitsingen (da-da-dada-da-daa, dada-dada-da-da…). Als schliesslich die Eltern zum Kauf eines N64 überredet waren, war ich schon längst nicht mehr zu retten. Obwohl ich immer primär ein Gamingnerd war, gehörten auch Filme, Cartoons und Comics dazu. Ich wusste selbstverständlich welche unbeugsamen Gallier nicht aufhörten, dem Eindringling Widerstand zu leisten; ich fürchtete mich vor dem bösen Darth Vader und kannte selbstverständlich alle 151 Pokémon auswendig. Nerdtum war schon immer Teil meines Lebens.

Wie wirkt sich Dein Nerdtum auf Dein Leben aus?

Man kann schon sagen, dass ich stark als „Der Nerd“ wahrgenommen werde. Ich bin immer derjenige, der Unwissende darüber aufklärt was „TOS vs. TNG“ bedeutet oder spontan den Titel des ersten Superman-Comics nennen kann (Tipp: Er heisst nicht Superman Nr. 1). Natürlich bin ich nicht  in allen Bereichen ein Nerd. Ich habe z.B keine Ahnung von Sammelkartenspielen und Pen & Paper, und auch alle Variationen von Onlinegaming sind mir komplett fremd. Trotzdem nehmen Popkultur-Themen einen grossen Bereich meines Lebens ein, nicht zuletzt seit dem Start dieses Blogs. Ein sozial isoliertes Kellerkind bin ich deswegen nicht, es kommt nämlich sehr darauf an, was man gegen aussen hin vermittelt. Wer sich selbstbewusst mit seiner Nerdigkeit profiliert, kommt in der Regel gut bei anderen an.

Das ist alles, was ich über mich als Nerd bzw. Geek sagen kann. Ist ja nichts Schlechtes dabei, selbst beim schönsten Wetter noch Highscores nachzujagen, das hält fit, wenn auch auf andere Weise. Ausserdem gibt’s 2015 noch genug Zeit, rauszugehen – wenn erstmal die Hoverboards da sind😉

Und bevor ich’s vergesse: Han shot first! Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, muss aber von Zeit zu Zeit wieder gesagt werden.

by Andypanther

6 Antworten zu “Andys Bekenntnis zum Nerdtum

  1. Pingback: Retro-Achievements

  2. Pingback: Allgemeine Artikel - Seite 4

  3. …und du siehtst dir ponys an😄

  4. Ich erzähle ungern meine Geschichte, daher würde ich einfach sagen, dass ich als Nerd geboren wurde ;D

  5. Pingback: Heldengalerie des Geektums Teil 3

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