
Der Eurovision Song Contest 2012 ist vorbei und es war wie immer ein grosser Spass voller liebgewonnener Rituale und schrägen, schrecklichen und sogar guten musikalischen Darbietungen. Insgesamt war das durchschnittliche Niveau diesmal so hoch wie schon lange nicht mehr, leider führte das aber auch zu einer verschwindend geringen Zahl an „Exoten“, die schon immer zum Contest dazugehörten. Viele regten sich mal wieder über das Siegerlied auf, die Pophymne „Euphoria“ von der schwedischen Sängerin Loreen. Das Lied sei nur ein weiterer dieser langweiligen Dancefloor-Hits, wie sie zur Zeit das Radio überfluten und biedere sich nur an den Mainstream an. Ich selbst finde jedoch, auch wenn das Lied durchaus Gemeinsamkeiten mit jenem Songtyp hat, dass der Sieg in Ordnung geht. Der Song ist eingängig, aber ohne billig zu klingen, kraftvoll und wird begleitet von einer gelungenen, endlich mal nicht auf nackte Haut setzenden Show. Hört es euch am besten mal selbst an:







